Unser Wochenende: Neues zur Schwangerschaft und viel erlebt

Hallo ihr Lieben,

schon so lange wollte ich wieder schreiben, aber Abends lässt das Bärchen mich selten vor 23:00 Uhr zur Ruhe kommen und wenn sie im Kindergarten ist, dann bin ich einfach zu kaputt und befolge größtenteils den Rat meiner Ärztin und meiner Hebamme und liege einfach ein bisschen rum und mache gar nichts. Auch mal ne ganz neue Erfahrung. Am Freitag hatte ich also meinen Termin bei der Ärztin und ich ging mit klopfenden Herzen und meiner Freundin hin. Hatte sich etwas verschlechtert? Muss ich doch noch ins Krankenhaus? Wie geht es dem Baby?

Und dann die große Erleichterung: Der innere Trichter, der den Gebärmutterhals so verkürzte und so gefährlich war, hat sich wieder verschlossen. Wenn ich mich nicht genügend schone, könnte er sich zwar wieder öffnen und auch der Gebärmutterhals könnte sich verkürzen, aber für den Moment ist alles okay. Puh. Trotzdem habe ich gleich für den Zeitraum nach der Krankschreibung  ein Beschäftigungsverbot erhalten, aber ich muss nicht mehr die ganze Zeit liegen. Natürlich trotzdem keine körperlichen Anstrengungen und keinen psychischen Stress, aber irgendwie fühle ich mich etwas freier. Wahrscheinlich vor allem, weil die große schwarze Wolke Frühgeburt nicht mehr ganz so präsent über mir schwebt. Aber man merkt, dass vieles anders ist, es ist nicht so unbeschwert und ich bekomme nichts fertig. Aber all das ist egal, solange das Baby noch lange in meinem Bauch bleibt und sich weiterhin ständig bemerkbar macht, durch wildes Herumtoben. 🙂

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Unser Wochenende von glücklich über genervt zu wütend

Ich sitze hier im trockenen Wohnzimmer, der Bärchenpapa macht sich gerade für die Arbeit fertig und wird weg sein, noch bevor ich diesen Post fertig gestellt habe. Währenddessen tobt draußen ein Gewitter, alles ist nass und der Regen unglaublich laut. Vielleicht liegt das auch nur an unseren schlecht isolierten Fenstern, aber das wird sich zum Glück im Laufe des Sommers ändern, wenn endlich auch die Außenrenovierung unseres Hauses beginnt und ich euch es endlich vorstellen kann. Dieses Wochenende war ein Auf und Ab von Gefühlen und irgendwie spiegelt es unser momentanes Leben. Man weiß nie so genau, was der Tag so bringt, egal wie gut man ihn geplant hat.

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Unser wundervoller Samstag

Ich möchte euch heute von unserem Samstag erzählen, denn eigentlich haben wir gar nichts besonderes gemacht, aber irgendwie war er ganz großartig. Morgens bin ich etwas spät aufgewacht, so gegen halb neun und hab mich einfach nochmal umgedreht, als ich gemerkt habe, dass der Bärchenpapa schon beim Bärchen war. Kurz danach begrüßte mich ein bestens gelauntes Bärchen im Schlafanzug im Bett mit lautem Lachen. Unsere gesamte Familie lag im Bett und alberte herum, als wir unten die Haustür hörten, mein Vater kam zum sonnabendlichen Arbeiten ins Haus und wunderte sich leicht amüsiert über unser spätes Aufstehen.

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Kleine Schritte mit großer Bedeutung

Das Bärchen läuft. Heute dann endlich so richtig. Die letzten Tage und auch Wochen war es ja schon ersichtlich, dass es bald losgeht, immer mal wieder ein paar heimliche Schritte und ausprobieren, testen, scheitern und wieder aufstehen. Heute im Garten war sie dann gar nicht mehr zu halten, lief quer über alles, fiel hin, rappelte sich auf und war glücklich über ihre neue Fähigkeit und Reichweite. Dann ging es ins Bett und sie sammelte ihre Plüschtiere um sich und erzählte ihnen, wie toll sie nun die Welt erkunden kann. Und die Bärchenmama wischt sich ein paar kleine Tränen aus dem Auge.

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