#Familienmoment voller Stolz und etwas Nervosität

Natürlich habe ich gestern mal wieder den Familienmoment der lieben Küstenmami verpasst, die davon schrieb, wie der große Bruder der kleinen Schwester hilft. So süß! Ich lag gestern von 22:00 Uhr bis circa 22:30 Uhr im Zimmer des Bärchens, bis sie dann eingeschlafen ist und führte danach noch ein wichtiges Telefonat mit meinem besten Freund. Danach war ich zu kaputt um auch nur den Laptop hochzufahren, deswegen gibt es unseren Familienmoment halt heute mal.

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Elternabend in der Kita-Wir sind anders

Heute hatten wir unseren jährlichen Elternabend in der Krippe des Bärchens. Wir alle kennen Horrostorys von ausufernden Abenden, stundenlangen Diskussionen, Konflikte, Gemecker und noch vielen anderen Dingen mehr. Das einzige, was bei uns ganz typisch ist, das Sitzen auf viel zu kleinen Stühlen. Ansonsten hatten wir heute keine peinlichen Elternvorstellungen, sondern uns wurde der Tagesablauf der Kinder erklärt. Dann kamen wir zum Trocken werden, zu Lieblingsspielen, besprachen den montäglichen Gesamtkitamorgenkreis und das war es eigentlich auch schon.

Keiner stellte so wirklich Fragen oder diskutierte etwas. Die Termine für die Weihnachtsfeier und die nächste Weiterbildung der Erzieher wurden genannt. Und dann sind wir alle nach knapp 35 Minuten nach Hause gegangen. Nix dramatisches, nicht nervig, aber auch nicht wirklich etwas Neues. Halt, eine Sache doch!

Eigentlich müsste das Bärchen im März, zu ihrem dritten Geburtstag von der Krippe in die Kitagruppe wechseln. Allerdings ist diese voll und in der anderen Gruppe nur deutlich ältere Kinder. Ein Platz ist noch, den bekommt das Mädchen, welches zwei Wochen älter ist als das Bärchen. Okay, das ist fair.

Bedeutet aber auch, dass (wenn niemand aus der mittleren Gruppe sein Kind abmeldet, was eher nicht passiert) das Bärchen dann erst im September in die nächste Gruppe wechselt. Dann ist sie fast 3,5 Jahre alt und musste ein halbes Jahr mit deutlich jüngeren Kindern und vor allem auch viel kleineren Kindern in eine Gruppe gehen und hat in ihrer Gruppe kein älteres Kind mehr. Damit bin ich nicht so ganz zufrieden. Das Bärchen ist jetzt schon viel größer und kräftiger als alle Kinder in ihrer Gruppe und die meisten 3-4-Jährigen in der nächsten Gruppe. Ich bin eher der Fan von altersgemischten Gruppen, auch wenn ich denke, dass gerade die Kleinen ruhig etwas abgeschottet sein können, da sie noch ganz besondere Bedürfnisse haben. Hat ja aber jedes Kind.

Wenn das Bärchen dann aber, außer am Nachmittag und auf dem Spielplatz, nur mit viel kleineren und jüngeren Kindern zu tun hat, denke ich ehrlich gesagt nicht, dass sie dadurch gefördert wird oder animiert selbstständiger zu sein und zu handeln. Auch spielt ein dreijähriges Kind ja anders als ein einjähriges. Muss sie dann immer Rücksicht nehmen? Geht sie unter? Die wahrscheinlich unbegründeten Sorgen einer Mutter.

Habt ihr da irgendwie Erfahrungen und könnt mir ein paar Bedenken nehmen? An der Situation kann ich leider nichts ändern, außer sie in einer anderen Kita anmelden, aber den Kontaktabbruch zu ihren Freunden möchte ich nicht. Obwohl, die sind dann ja eh alle in der größeren Gruppe. Hm.

Ach, bevor ichs vergesse: Das Bärchen wurde heute nochmal explizit erwähnt, da sie immer die Musik aufdreht in der Krippe, tanzt und Party machen möchte. Heute hat sie alle Kinder dazu animiert, eine Geburstagsparty zu feiern, mit gedecktem Tisch und Geschenken. Ist das nicht süß? Mein kleines Partybärchen!

#Familienmoment: Unser Herbstkörbchen

Es ist mal wieder so weit, es gibt einen Familienmoment! Das ist eine ganz tolle Aktion der lieben Küstenmami, die in ihrem heutigen Familienmoment Hand in Hand geht. Ich hatte heute einen nicht ganz so tollen Tag mit dem Bärchen, ihr kennt das ja: Es gibt Tage, an denen Kinder einfach furchtbar sind. Und wenn diese Tage gleichzeitig bei drei Kindern auftreten, die sich alle im gleichen Haus befinden, dann ist das anstrengend. Überall Kekskrümel, umgekippte Wasserbecher, Kürbissuppe und weinende Kinder zwischen eins und drei. Und dreckige Matschhosen….

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Fremdbetreut: Im wahrsten Sinne des Wortes

Ja, das Bärchen wird fremdbetreut, schon seit sie acht Monate alt ist. Anders war es einfach nicht möglich, da ich wieder arbeiten wollte. Ja, ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, arbeiten zu gehen, da ich einen neuen Job angefangen habe und dieser einfach perfekt für mich ist. Oder bin ich perfekt für den Job? Egal, im Endeffekt kann ich als Schulsozialarbeiterin viele Methoden anwenden und ausprobieren, arbeite mit sehr vielen interessanten Menschen zusammen und Langeweile kommt da nie auf. Also bin ich wohl ziemlich egoistisch. Mein Wunsch nach positiver Bestätigung im Job habe ich über die eigene Betreuung meiner Tochter gesetzt. Nein. Auch wenn viele das so sehen, es stimmt nicht. Dem Bärchen gefällt es in ihrer Kita, sie fühlt sich da pudelwohl und spricht jetzt auch schon viel von ihren Freunden und wird immer selbstständiger. Wir sind beide entspannter.

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Und die drei Softbücher gewonnen haben:

Ja, spannend nicht wahr? Aber zuerst zeig ich euch unser Herbstkörbchen für das Herbstfest der KIta morgen:

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Bis auf den Holzigel alles heute selbst gepflückt und gefunden. Inhalt: Stroh, Äpfel, Birnen, Weintrauben, Haselnüsse, Walnüsse, Eicheln, Kastanien und  Zapfen. Sie trägt es auch alleine. Geht gerade noch so. 🙂

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Krippe, Arbeit, Geburtstag und mehr

Der Eine oder Andere mag sich gestern vielleicht gewundert haben, warum ich gestern nichts geschrieben habe. Ich wollte nicht.  Meine Arbeit hat mich gestern so aufgewühlt und wütend gemacht, dass ich nicht in der Lage war, darüber irgendetwas positives zu sagen, außerdem wurde uns eine Wohnungsbesichtigung kurzfristig abgesagt, da die Wohnung bereits vermietet ist und all das hat mir gestern die Laune vermiest. Zwar konnte mich das friedlich im Innenhof der Kita im Liegebuggy schlafenden Bärchens ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert, dass dann auch den ganzen Tag dort blieb, aber abends, als das Bärchen im Bett war, kam der ganze Frust wieder hoch und ich wollte keinen bitterbösen Beitrag schreiben.

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Mein erster Arbeitstag und des Bärchens erster Krippentag

So, es ist geschafft, wir sind wieder zuhause, das Bärchen schläft völlig ermattet im Kinderbettchen, ich hab gerade noch den Brei für diese Woche gekocht (Süßkartoffel-Zuccini) und widme mich jetzt diesem Beitrag.

Heute morgen hat der Bärchenpapa meinen Wecker ausgemacht, ich bin aber noch rechtzeitig selbst aufgewacht. Mich selber fertig machen, den Trockner ausräumen, das Essen und Trinken für die Krippe vorbereiten, alles fix gemacht. Dem Bärchenpapa nochmal erklärt, was das Bärchen wann bekommt, damit er es der Erzieherin erklären kann. Dann war das Bärchen auch langsam wach und wurde in aller Ruhe gestillt. Dann tausendmal geküsst, frisch gemacht und angezogen. Und dann musste ich los. Tränchen weggedrückt, Bärchen geknuddelt, Bärchenpapa geküsst und los. Musik im Auto laut und zur Arbeit gefahren. Neue Arbeit und Teilnehmer kennengelernt, mal gucken, was das so wird. Nur einmal den Bärchenpapa angerufen um zu fragen ob das Hinbringen geklappt hat. Natürlich ohne Probleme, das Bärchen hat sich tota gefreut die anderen Kinder zu sehen.

Nach der Arbeit gleich zur Kita, total aufgeregt und nervös. Und dann saß das Bärchen in ihrem Buggy, beobachtete die anderen Kinder, war total entspannt. Plötzlich sieht sie mich, fängt an zu weinen, ich nehm sie hoch, sie kuschelt sich sofort an mich und gluckst freudestrahlend! ERleihterung auf meine Seite. Die Erzieherin erzählt, dass sie ihre abgepumpte Milch getrunken hat (als sie eigentlich ihren Getreide-Obst-Brei kriegen sollte, die Milch war nur für den Notfall da), dann schlief sie zwei Stunden im Innenhof (wie bitte? Zuhause schläft sie tagsüber nie länger als 20 Minuten! Muss das Bärchen kaputt gewesen sein, so viele Eindrücke) hat Mittag gegessen, als alle anderen Kinder schon Mittagsschlaf gemacht haben und war danach satt und glücklich. Das freut das Mutterherz doch!

Heute Nachmittag haben wir dann noch einen schönen langen Spaziergang gemacht (den sie fast komplett verschlafen hat) und dann gabs auch schon Abendbrei und Bett. Bärchen macht sich also super und für die Bärchenmama wird es auch noch einfacher!

Vierter und letzter Tag der Eingewöhnung

Hallo! Entschuldigt, das Bärchen und ich waren gestern auf einer Halloweenparty und als wir abends endlich zuhause waren, sind wir beide ins Bett gefallen. Gestern hatten wir dann also den letzten Tag der Eingewöhnung. Zusammen mit dem Bärchenpapa sind wir zu halb neun hin, haben das Bärchen abgegeben und die Reservesachen einsortiert. Was wir mit hingegeben haben?

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Kein neuer Tag der Eingewöhnung, dafür Essensplan und Krankheit

So, heute sollte es ja eigentlich mit der Eingewöhnung weiter gehen, nachdem wir Freitag wegen dem ausgebrochenem Magen-Darm-Virus aussetzen mussten und gestern unseren Abschied im Stillcafe hatten. Gestern haben wir doch noch einen Anruf der Erzieherin des Bärchens bekommen. Sie wollte uns darauf hinweisen, dass neben Magen-Darm nun auch diese Hand-Fuss-Krankheit in der Gruppe des Bärchens grassiert und wir beschlossen, dass das Bärchen am Donnerstag nochmal vorbei kommt und dann Montag voll einsteigt. Freitag ist bei uns frei. Ich fand es sehr cool, wie die Erzieherin auf meine Bedenken  reagierte, sie nahm mich ernst, beruhigte mich, sagte dann aber auch, dass es besser wäre, die Eingewöhnung zu verkürzen, dafür aber nächste Woche nicht mit einem kranken Bärchen zuhause bleiben zu müssen. Recht hat sie!

Oder?

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Tag 3 der Eingewöhnung

Ohne große Einleitung:

Gut:

  • Windeln, Cremes, Feuchttücher und Ordner mit Bild des Bärchens in die Kita gebracht
  • das Bärchen abgegeben ohne zu Weinen
  • Zeit ohne Bärchen sinnvoll genutzt (Reisebüro und Kaffee)
  • Bärchen hat Stunde ohne mich sehr gut überstanden
  • Bärchen war danach total kuschelig

Nicht ganz so gut:

  • Erzieherin des Bärchens war nicht da (Sohn krank)
  • mulmiges Gefühl mit irrationalen Gedanken ohne das Bärchen
  • Bärchen fing an zu weinen als sie mich sah und ihr bewusst wurde, dass ich weg war
  • Fach des Bärchens viel zu klein (sie muss es sich teilen)
  • wurde von der Erzieherin gebeten Spielzeug fürs Bärchen mitzugeben, da für sie nicht wirklich was da ist
  • Anruf der Erzieherin, Magen-Darm in der Gruppe ausgebrochen, Bärchen bleibt morgen zuhause und Montag auch, da wir Termine haben, doof solange mit der Eingewöhnung auszusetzen, aber besser als Kind mit Magen-Darm
  • Vorschlag, Laufgitter für das Bärchen in die Kita mitzugeben wurde abgeleht, da zu wenig Platz

Ziele für Dienstag:

  • Spielzeug zusammensuchen
  • Wechselsachen raussortieren
  • mit Erzieherin über zu kleines Fach sprechen
  • Collage fertig stellen (Bilder von Eltern, Verwandten des Bärchens damit sie es sich in der Kita angucken kann)

Ja, das Aussetzen ist jetzt doof und macht mir auch Gedanken, aber Montag ist unser letztes Mal im Stillcafe, nächsten Donnerstag das letzte Mal in der Krabelgruppe (werden aber danach zur Kita) und Freitag Feiertag. Es ist eben wie es ist. Ich hoffe jetzt nur, dass das Bärchen sich nichts eingefangen hat. Sie ist in der Kita wirklich glücklich zwischen all den Kindern und das macht mich sehr froh. Es ist eben doch schwerer für die Mütter als für die KInder, oder?