Drei Wochen Babybärchen!

Jetzt ist das Babybärchen tatsächlich schon über drei Wochen alt. Und ja, vielleicht stellt sich gerade eine kleine Routine ein. Keine besonders gute, aber eine Routine.  Zu dieser Routine gehört, dass wir jeden Morgen zu spät in die Kita des Bärchens kommen, weil das Bärchen morgens nicht aufstehen will und lieber bei uns bleiben möchte. Haben wir probiert, wenn sie dann zuhause bleiben darf, wird ihr sehr schnell langweilig, weil sich nun mal nicht alles nach ihr richten kann, da ihr Brüderchen auch gestillt und gewickelt werden muss. Zu der Routine gehört auch, dass das Babybärchen immer zwischen 12:00 und 15:00 Uhr wach ist und am liebsten gestillt und im Kinderwagen herumgeschoben werden möchte. Nix mit Mittagsschlaf also. Dabei hatte ich mich gerade darauf schon so gefreut.

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Das Bärenbaby ist da!

Es tut mir Leid, dass ich mich erst jetzt melde, aber dafür mit sehr guten Neuigkeiten: Seit fast einer Woche ist das Bärchen eine große Schwester, unser Bärenbaby ist geboren!

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Wir hatten leider nicht den besten Start, aber ich bin noch nicht so weit, einen Geburtsbericht zu schreiben ohne zu Weinen, mein Hormonhaushalt ist sehr durcheinander. Kurz gesagt musste das Bärenbaby zwei Tage zur Beobachtung auf die Intensivstation und ebendiese beiden Tage konnte ich mich vor Schmerzen nicht bewegen. Aber jetzt geht es uns beiden gut, wir durften sogar schon einen Tag früher nach Hause als nach einem Kaiserschnitt üblich.

Hier zu Hause versuchen wir gerade eine Art Routine zu entwickeln, vor allem um dem Bärchen die neue Situation zu erleichtern. Sie ist so niedlich zu ihrem Bruder, kuschelt und küsst ihn ununterbrochen und möchte überall dabei sein. Sie muss nächste Woche noch nicht in die Kita, sondern darf die Zeit mit ihrem Bruder genießen.

Die nächsten Tage wird es wieder mehr zu lesen geben.

Goodbye Spontangeburt

Der Titel sagt ja eigentlich schon alles. Ich musste gestern ins Krankenhaus, meine Frauenärztin wollte, dass noch einmal überprüft wird, wie groß und schwer der Bauchzwerg denn nun ist, da das Bärchen mit 55 cm und 4585 Gramm doch etwas größer war als der Durchschnitt. Das ist bis heute übrigens so geblieben. 🙂

Auf jeden Fall haben sie gestern festgestellt, dass der kleine Mann jetzt (36.SSW) schon 3200 Gramm wiegt und äußerst aktiv ist. Gleichzeitig sieht meine Kaiserschnittnarbe nicht so gut aus, ein Reißen während einer Spontangeburt ist durchaus möglich. Außerdem kommt noch dieses und jenes dazu, alles große Risikofaktoren und sowohl die Ärzte, als auch die Hebammen im Krankenhaus haben mir deutlich von dem Gedanken einer Spontangeburt abgeraten. Ich höre einige von euch jetzt schon sagen: „Ach, das sagen sie immer“ oder „Krankenhäuser verdienen an einer Sectio mehr“ und und und. Aber um mal ehrlich zu sein: Mir geht es mit der Gewissheit besser. Immer diese hin und her mit Spontangeburt und Kaiserschnitt, das hat mich wahnsinnig gemacht. Bei dem Bärchen habe ich drei Tage vorher erfahren, dass ich sie nicht spontan zur Welt bringen kann. Ich konnte mich nicht vorbereiten, war total nervös und angespannt und das hat auch dem Bärchen nicht gut getan. Jetzt weiß ich, dass  der Bauchzwerg in 2,5 Wochen zur Welt kommen wird, ich konnte die Versorgung des Bärchens in dieser Zeit sichern, kann jetzt in Ruhe die Kinderzimmer fertig machen und alles organisieren, damit es nach der Geburt gut klappt.

Aber nein, ich kann niemanden den Kaiserschnitt empfehlen. Ich habe jetzt schon Angst vor der Anästhesie. Ich weiß, wie sehr es nach dem Eingriff weh tun wird. Ich könnte jetzt schon heulen, da ich das Baby in der ersten Nacht nicht bei mir haben kann (weil ich es nicht selbstständig versorgen kann) und nicht in dem Familienzimmer der Geburtsstation liegen kann, da dieses kein höhenverstellbares Bett hat. Ich weiß, wie schwierig es nach dem Krankenhaus zuhause wird, da ich mich nicht so gut und schnell bewegen kann. Hoffentlich verläuft die Wundheilung einigermaßen problemlos, wenn ich an die Treppe in unserem Haus denke, dann wird mir jetzt schon schlecht. Vielleicht kann ich sie ja hoch kriechen oder ich schlafe dann mit dem Baby erstmal unten im Gästezimmer. Auf jeden Fall richte ich mir auch in der unteren Etage einen Wickelplatz ein, dann muss ich nicht immer hoch gehen.

Klar hab ich ein bisschen Angst und bin mir auch nicht sicher, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe, aber die Ärztin hat mir gesagt, dass der Kaiserschnitt das beste für das Baby ist und damit war für mich eigentlich alles klar. Ich möchte ein gesundes und glückliches Baby. Wie dieses jetzt zur Welt kommt ist doch irrelevant.

Oder wie seht ihr das?