Blogparade: 20 Punkte an denen du merkst, dass du mit Kindern zusammen lebst

Die liebe Frida von 2kindchaos hat zu einer Blogparade aufgerufen und zwar zu zeigen, wie das Leben mit Kindern wirklich ist. Ich bin ja seit ein paar Wochen auch bei Instagram und verwende den Hashtag #lebenmitkindern. Allerdings sehen meine Bilder meist etwas anders aus, als die anderen dort angezeigten. Weiße Kinderzimmer? Also nicht nur weiße Wände, sondern auch weiße Möbel und vor allem weiße Teppiche? Ohne Flecken? Wie geht das? Ordentlich ist unser Kinderzimmer eigentlich auch immer. Bestimmte Menschen (die ich trotzdem sehr lieb habe) behaupten ja, dass ich etwas verrückt bin, was die Ordnung im Kinderzimmer angeht, aber ich sortiere die Dinge einfach gerne und mag es, genau zu wissen, wo ich ein bestimmtes Spielzeug finden kann. Und es macht mir wirklich Spaß, alles ein bisschen umzuräumen. 🙂

So, jetzt komm ich aber wieder zurück zum Thema der Blogparade und zeige #thereallebenmitkindern :

  1. Wenn man abends bei uns ins Wohnzimmer schaut, sieht man dort sämtliche Puppen und Kuscheltiere auf einer Decke sitzen und ein Picknick machen. Schaut man genau hin, sitze ich dort meist auch, begraben unter Plüsch.
  2. Wenn wir schon mal beim Thema sind: Warum hat man so viele Plüschtiere? Die sind überall, in allen Erscheinungsformen und Farben. Bei Mädchen wie dem Bärchen dann auch gerne ganz viel in rosa und Glitzer.
  3. Wir hatten mal eine wunderschöne Couch, gebraucht gekauft aber wirklich in sehr gutem Zustand. Jetzt hat sie einen Fleck, der sich an den nächsten reiht und dieser wiederum an den nächsten. Sieht schon merkwürdig aus.
  4. Couchen, die in Wohnungen mit Kindern stehen, sind entweder abwaschbar oder wie bei uns, mit Decken bedeckt um weitere schlimme Flecken zu verhindern.
  5. Diese Decken müssen gewaschen werden, genau wie Kleidung, Bettwäsche, Plüschtiere und und und. Leider steckt nicht die gesamte dreckige Wäsche im Wäschekorb, sondern fliegt gerne mal im ganzen Haus rum.
  6. Das optimale Geschenk zur Geburt ist ein Trockner, um der Wäscheberge Herr zu werden, gerade bei einem Spuckbaby.
  7. Ach und vor dem Waschen immer die Taschen kontrollieren, Steine und Kastanien machen in der Waschmaschine komische besorgniserregende Geräusche. Auch Socken und eigene Klamotten kontrollieren!
  8. Auch überall zu finden, nur nicht in der dafür vorgesehenen Aufbewahrung, sind bei uns Haarspangen. Andere treten auf Legosteine, ich immer auf Haarspangen. Die man übrigens auch ständig nachkaufen muss, weil sie immer weg sind.
  9. Egal wie intensiv ich aufräume, ist die große Tochter aus der Kita zurück, ist nach fünf Minuten davon nichts mehr zu sehen.
  10. Auch das Badezimmer ist nicht mehr sicher: Gerne wird das Waschbecken für abenteuerliche Spritzgeschichten verwendet oder auch mal das gesamte Toilettenpapier versenkt.
  11. Die Badewanne ist nicht vorrangig zur Reinigung von Menschen gedacht, sondern um jedes Mal, wenn die Tochter baden geht, sämtliche Quietscheenten meiner Sammlung gründlich zu waschen. Ein Kind zwischen etwa 40 Enten zu suchen, ist auch sehr interessant.
  12. Das eigene Bett ist kein Rückzugsort mehr, naja, vielleicht für die Kinder, die dort gerne und ausgiebig Zeit verbringen. Vor allem Nachts um ihrer Mutter die kalten Füße in den Rücken zu drücken, aber auch tagsüber um mal ordentlich zu hüpfen.
  13. Den kleinen Sohn kann ich noch ganz unkompliziert anziehen, so wie ich das möchte. Die große Tochter schwankt zwischen absoluter Autonomie (Ich mach das alleine!!!!) mit wirklich lustigen Kombinationen und totaler Verweigerung (Ich bin zu klein dafür, Mama macht das).
  14. Wenn man abends mit beiden Kindern im Bett liegt und gemütlich zum Einschlafen kuschelt, kann es passieren, dass das Baby plötzlich geräuschvoll die Windel füllt (auf deinem Bauch natürlich) und gleichzeitig die Tochter hemmungslos pupst (selbstverständlich ist ihr Po an dich gedrückt). Vielleicht kotzt dich in dieser Nacht das Baby noch voll, wer weiß.
  15. Babys lächeln übrigens sehr gerne, bevor sie ihre letzte Mahlzeit auf dir hinterlassen.
  16. Ich stille ja sehr gerne. Das Bärchen hat allerdings auch schon entdeckt, dass ich, gerade in der Öffentlichkeit, in diesen Momenten nicht zu 100% handlungsfähig bin und nutzt dies sehr gerne aus, um Blödsinn zu machen.
  17. Tomatensauce macht sehr interessante Flecken an weißen Wänden, Bilder können diese auch an eher merkwürdigen Stellen verdecken.
  18. Abends isst das Bärchen am liebsten Wurst pur und dazu Rohkost. Wer braucht schon Kohlenhydrate?
  19. Morgens wache ich sehr gerne mit folgenden Plüschtieren auf dem Gesicht auf: Maus, Teddy (eigentlich auch eine Maus), Pingi (Pinguin) und Hu (Eule). Alle von der Tochter, die nicht so einfallsreich bei der Namensgebung ist. Wenigstens weiß ich morgens wo diese Tiere sind, Abends suchen wir manchmal recht lange und entdecken sie dann an den ungewöhnlichsten Orten.
  20. Alles ist bunt. Wo vorher klare Strukturen in den Räumen waren, klare Farbgebungen, ist jetzt alles irgendwie bunt. Spielzeug, Bücher, Kleidung, Chaos. Bunt und schön!

Schaut hier auch mal bei Frida vorbei und lest von ihren 20 Punkten und von anderen Bloggern. Denn so ist das Leben mit Kindern tatsächlich. Nicht immer wie bei Instagram.

Gibt es Punkte, die bei euch komplett anders sind? Oder die ihr ergänzen würdet?

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