Mein Geburtsvorbereitungskurs und ich- Keine Erfolgsgeschichte

Ich habe es erfolgreich geschafft, heute den letzten Termin meines Geburtsvorbereitungskurses zu verpassen. Ich glaube, dass ich ungefähr in der Zeit dem Bärchen den Pony geschnitten habe, sie konnte so langsam nämlich nichts mehr sehen und fing schon an zu schnauben wie ein Pferd.

Beim Bärchen war ich zu jedem Termin beim Geburtsvorbereitungskurs meiner Hebamme, als Erstlingsmutter ist man ja unglaublich aufgeregt und alles ist so spannend und und und. Diese Schwangerschaft ist eh anders, aber das will ich wann anders mal vergleichen. Mich ärgert das nämlich heute sehr. Ich wollte die Mädels noch ein Mal sehen, da gibt es nämlich ganz interessante Geschichten, von denen ich gerne noch mehr gehört hätte, unter anderem von der Baldmama, die sechs Tage nach dem errechneten Entbindungstermin heiraten möchte. Sehr spannend waren auch unsere Themen am vergangenen Montag: Was macht man eigentlich mit der Plazenta? Mit dem Nabelschnurblut? Einzelzimmer- warum unbedingt? Das Essen der Mitpatienten im Krankenhaus. Ambulante Geburt- was spricht eigentlich dagegen? Wie werde ich nervige Besucher im Wochenbett los? Oder soll ich am besten alle ins Krankenhaus bestellen, da bleiben sie nicht so lange? Wieviele Männer kippen denn nun tatsächlich im Kreißsaal um? Ist das runde Bett super zum Entbinden oder einfach nur rund? Wer entbindet überhaupt im Liegen? Wen will ich bei der Geburt dabei haben? Und was sind das für Cracker da in der Schüssel?

Die Hebamme wollte mit uns übrigens die Themen Wochenbett und Wochenfluss besprechen, ist allerdings kaum zu Wort gekommen. Ehrlich gesagt ist sie aber auch gerade beim Thema Wochenfluss sehr ausschweifend geworden, wir wurden doch schon alle etwas blass, soviel verschiedene Farben von Blut und Ausfluss sehr detailiert beschrieben zu bekommen, ist bei hohen Temperaturen nicht unbedingt das Optimum.

Im Endeffekt gab es fünf Termine bei der Hebamme zum Geburtsvorbereitungskurs, ich war bei zweien dabei. Beim ersten noch, gleich danach musste ich ja soviel Ruhen, da war der nächste Termin (vor allem wegen der Übungen) nicht drin. Auch zum Termin mit den Vätern ging es mir noch nicht besser und alleine wollte der Bärchenpapa sich der Meute auch nicht stellen. Dann war ich da und heute eben wieder nicht.

Hab ich jetzt was verpasst? Ich hab auch den Tag der offenen Tür im Krankenhaus verpasst und wollte einen Tag später hin. Momentan sind Daten und Termine einfach nicht meins, ich bin für alles spät dran. Heute habe ich erst unsere Steuererklärung gemacht. damit wird deutlich, was ich meine, oder?

Aber um die Frage zu beantworten: Ich habe nicht das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben und auch keine offenen Fragen. Es ist halt das zweite Mal gewesen und in drei Jahren hat sich in der Geburtsvorbereitung nichts so grundlegend verändert. Oder? Sagt mir ruhig eure Meinung, ist es notwendig den Geburtsvorbereitungskurs ein zweites oder drittes Mal zu besuchen? Gibt es Einige unter euch, die das nur gemacht haben, um Menschen kennenzulernen? Oder gibt es spezielle Kurse die einfach anders sind? Was halten eure Partner davon? Meinungen? Ideen? Gedanken?

Bitte her damit!

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4 Gedanken zu “Mein Geburtsvorbereitungskurs und ich- Keine Erfolgsgeschichte

  1. Also ich bin jetzt in der zweiten Schwangerschaft auch nicht so fixiert auf den Vorbereitungskurs. Ich mache gern einen mit, wenn er günstig liegt, aber vor allem um ein bisschen Zeit für mich dabei zu haben und mich mit anderen auszutauschen. Die genauen Details von Geburt und Wochenbett sind mir noch gut genug in Erinnerung 😉

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  2. Ich hab beim zweiten Kind keinen Geburtsvorbereitungskurs besucht und kann sagen, dass ich es nicht bereut habe – der Kleine ist mittlerweile fünf Monate alt…ganz ohne Kurs ;D
    Wichtig waren mir eine Beleghebamme für die Geburt und eine Nachsorgehebamme für das Wochenbett.

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    • Ich gehe auch ganz stark davon aus, dass mein Baby auch ohne Kurs definitiv geboren wird.
      Beleghebammen sind bei uns leider nicht zu bekommen, aber meine Nachsorgehebamme ist jetzt auch schon an meiner Seite, leider nicht bei der Geburt.
      Aber du hast vollkommen Recht!

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