Und jetzt ist sie ein Eichhörnchen

Ich weiß, dass die Überschrift etwas komisch klingt, heute geht es um den Übergang des Bärchens von der Krippe zum Kindergarten. Denn seit Mittwoch ist sie im Kindergarten, in der Eichhörnchen-Gruppe. Ganz realistisch gesehen, sind das einfach nur andere Räume, genau gegenüber von der Krippe. Anstatt hinten links sind ihre Gruppenräume jetzt hinten rechts. Schon seit einigen Wochen ist sie immer mal wieder rüber in die andere Gruppe gegangen, hat dort gespielt und gebastelt. Trotzdem war es dann am Mittwoch sehr schwierig für sie. Schließlich waren es schon einige Veränderungen, unter anderem isst sie jetzt mit allen anderen Kindern im Speiseraum und hat ein ganz neues Fach für ihre Sachen. Apropos Sachen:

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Das ist der größte Teil der Sachen, den sie in der neuen Gruppe braucht. Oben rechts seht ihr die Geschenke, die ich ihren ehemaligen Erzieherinnen an ihrem letzten Tag gegeben habe, einfach eine kleine Anerkennung für ihre Arbeit und ihre Fürsorge. Es sind auf beiden Seiten auch ein paar Tränchen geflossen. Das Bärchen hat ein Abschiedsgeschenk bekommen, eine Barbie und es gab eine kleine Abschiedsfeier.

Ansonsten ist da ein von mir bemalter Rucksack mit Wechselsachen, ein Schlafshirt, ein großes T-Shirt zum Malen, Sportsachen, ein Schlafsack (an den sie sich noch gewöhnen muss, momentan nimmt sie noch ein zusätzliches Kissen), eine Einwegunterlage, falls beim Schlafen doch mal ein Malheur passiert, ihre Haarbürste mit Spangen und Haargummis und ein Kindergartenrucksack, auf den ich gleich zu Sprechen komme.

Bereits in der Kita hatte ich Regensachen, Gummistiefel und Hausschuhe, die nur den Flur gewechselt haben. Einen neuen Ordner fürs Portfolio mit Passbildern und Klarsichthüllen hatte ich vorher schon hingebracht, inklusive diverser Fragebögen. Fragt mal eine fast Dreijährige nach ihrer Lieblingsfarbe, wir haben letztendlich Regenbogen aufgeschrieben. Das Portfolio von der Krippe haben wir zurück bekommen, so wundervoll gestaltet mit Fotos und Bastelarbeiten, eine wundervolle Erinnerung. Ein Kuscheltier hat sie auch schon in der Krippe gehabt, dieses hat sie sich irgendwann aus der Krippenkiste geholt und seitdem geht es nicht mehr ohne. Dafür habe ich ein neues Plüschtier in die Kiste gepackt.

Eine Sache, die das Bärchen von uns geschenkt bekommen hat, zum Start in den Kindergarten, das ist ihr neuer Rucksack.

Diesen absolut niedlichen Rucksack haben wir vor Kurzem bei der ganz normalen Mama gewonnen, haben wir uns gefreut! Einige kennen vielleicht die Marke Affenzahn, wir durften uns einen Kindergartenrucksack aussuchen und haben uns für Zena Zebra, einen der großen Freunde entschieden.

Wenn ihr euch auf der Website umschaut, denn denkt ihr bestimmt zuerst, wow wie toll und vielfältig sind die denn. Und euer zweiter Gedanke kommt euch, wenn ihr den Preis seht, aber ich verspreche euch, dass die Sachen ihren Preis auch wert sind, für das Baby im Bauch werde ich, wenn es soweit ist, definitiv auch einen kaufen. Denn die Rucksäcke haben unglaublich viele Extras und Vorteile. Das Bärchen findet die Zunge ganz toll, die man herausziehen kann, dort steht dann ihr Name. Außerdem liebt sie die Klettpfoten des Zebras, die man über die Augen kleben kann. Zena ist mit 420 Gramm sehr leicht und es passt wirklich viel in sie rein, in die große Tasche oder eine der vielen Kleinen. Die weichen Schulterpolster und der Brustgurt machen es sehr angenehm, den Rucksack auch auf dem Rücken zu tragen, das Bärchen zieht es aber vor, ihn am Tragegriff zu nehmen. Sie ist sehr stolz auf ihren Rucksack, den sie jeden Morgen mit in die Kita nimmt.

Morgen ist ein gutes Stichwort, denn da ist unser momentan größtes Problem: Das Frühstück. Das Bärchen kommt an, will jeden Morgen noch zu ihrem alten Fach gehen, wird dann traurig und ruft nach ihren alten Freunden, wenn sie sich im Flur auszieht. Dann geh ich mit ihr vorne zum Speisesaal zum Frühstück und dann ist es vorbei. Da sind alle Kinder ab drei Jahren und nehmen sich vom Frühstücksbuffet was sie möchten. Das sind dem Bärchen zu viele Kinder und zu viel Trubel. Aber ich bin zuversichtlich, dass sie sich bald dran gewöhnt, es tut mir so weh, wenn sie sich nicht von mir trennen mag und schluchzt. Den gesamten Nachmittag und Abend klebt sie dann an mir.

Ein anderes Problem sind ihre Freunde. Natürlich kennt sie einige der anderen Kinder in ihrer neuen Gruppe, aber diese sind untereinander auch sehr eingespielt und meine Tochter hat ihren Platz noch nicht gefunden. Sie spricht immer von ihren Krippenfreunden und ist sehr traurig darüber, dass sie nicht mehr nur mit ihnen zusammen ist. Aber auch das wird sicherlich besser werden. Ihre neue Erzieherin ist sehr lieb und das Bärchen mag sie.

Der Rest wird schon noch werden.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Übergang Krippe/Kindergarten gemacht?

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