#Familienmoment: Meine eigene kleine Ärztin

Bei der lieben Küstenmami geht es im heutigen Familienmoment um Essen, vor allem um Überraschungen mit Kindern beim Essen. Oder Überraschungen bei Kindern mit Essen. Ich hab momentan ja meine eigene kleine Krankenschwester. In der letzten Woche fing es nämlich an, nach dem Bärchen fühlte ich mich etwas krank. Dann etwas mehr. Am Wochenende ganz deutlich. Und am Montag auf Arbeit dann endgültig. Krank. Husten, Schnupfen, Halsweh, etwas Fieber, das übliche. Und da kommt dann das momentane Lieblingsspielzeug des Bärchens ins Spiel:

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Ja, richtig, ein ganz stinknormaler Arztkoffer aus Plastik mit Plastikinstrumenten. Ich hätte auch viel lieber einen etwas beständigeren und stabileren aus Holz, aber diesen Koffer hat das Bärchen sich vor ner Ewigkeit mal für irgendwas ausgesucht, er war im Angebot und seitdem ist das Bärchen ab und zu mal Arzt. (Besser gesagt Ärztin) Tja, gerade täglich mit absoluter Begeisterung. Jeden Tag kommt sie mit ihrem Koffer an und beginnt damit mein Herz abzuhören. Meistens erwischt sie dabei den Bauch und redet sich damit heraus, dass sie das Baby hören wollte, aber das meldet sich noch nicht wirklich. Dann sagt sie immer: „Baby gesund“. Sehr beruhigend. Dann wird mein Mund untersucht, Fieber gemessen, in mein Ohr geguckt, meine Haut abgespachtelt und mit dem Hämmerchen auf meinen Fuß gehauen. Ich hab ihr zwar schon oft erklärt und auch gezeigt, wohin man mit dem Hämmerchen hauen muss und auch schön mein Knie hochschnellen lassen, aber sie lässt sich vom Knie nicht abbringen. Naja, besser als Kopf!

Sie ist in der Zeit der Untersuchung immer sehr ruhig und konzentriert, ganz im Gegenteil zur übrigen Zeit und ihr ist es sehr wichtig, jede Untersuchung auch zweimal durchzuführen. Am Ende kommt immer eine Diagnose, entweder bin ich gesund oder krank, aber in den meisten Fällen bin ich wieder gesund, denn das Bärchen hat  mich ja mit ihrer Behandlung gesund gemacht. Es  ist so süß!

Das Bärchen nimmt auch großen Anteil an meiner Genesung. Ihr ist sogar schon aufgefallen, dass ich keine Medikamente nehmen darf, deswegen bringt sie mir Tee oder besucht mich an der Badewanne. Das ist ja auch wichtig für das Baby, sagt sie.

Das sind Momente, in denen alles gut ist und in denen man auch viel vergisst. Heute habe ich so vergessen, dass das Bärchen sich im Drogeriemarkt brüllend auf den Boden fallen ließ, weil sie nicht ihren Willen bekommen hat. Alles weg, als das Bärchen mich untersuchte, erklärte, dass ich gesund bin und sie mich lieb hat.

Ich dich auch mein Engel.

Übrigens geht es mir zwar etwas besser, aber von gesund bin ich noch etwas entfernt. Also noch viel Tee, viel Entspannen und viel Spazierengehen für die Mama! Und ein bisschen Schokosplitter-Kirscheis. Nicht für die Genesung, aber für die Seele.

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2 Gedanken zu “#Familienmoment: Meine eigene kleine Ärztin

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