Auch wenn der Baum noch steht: Weihnachten ist vorbei.

So, das war es dann dieses Jahr mit Weihnachten und bald auch mit diesem Jahr. Einen Jahresrückblick gibt es die Tage noch, jetzt möchte ich euch, während das Bärchen gerade ihrer Püppi vom heutigem Tag erzählt, noch kurz von unserem Weihnachten berichten. Das letzte in einer Mietswohnung. Zum Glück. Der Heiligabend begann für mich sehr stressig, natürlich hatte ich das Geschenke einpacken bis zur letzten Minute aufgeschoben, wie ich es immer mache. Meine Bachelorarbeit ist innerhalb von 48 Stunden geschrieben worden, ob ich in dieser Zeit geschlafen habe, weiß ich nicht mehr, der gesamte Zeitraum ist wie ein schwarzes Loch für mich. Nachdem ich dann morgens um acht, nach drei Stunden voller Geschenkpapier und Schleifen endlich alle sortiert und die für das Bärchen und den Bärchenpapa unter den Weihnachtsbaum gelegt hatte, verlangte das Bärchen auch schon nach einem Frühstück. Sie ließen die eingepackten Geschenke allerdings kalt.

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Den süßen Luftballonschneemann gab es von der Kita, niedlich, oder? Der Rucksack ganz links gehört jetzt dem Bärchen, die Sporttasche daneben dem Bärchenpapa und der Beutel ist meiner. 🙂

Und wer sich fragt: Ja, der Weihnachtsbaum ist aus Plastik und ja, die Kugeln auch. Ich sehe einfach keine Sinn darin, einen gesunden Baum abzuschlagen und ihn mir zum Sterben ins Wohnzimmer zu stellen und der Bärchenpapa mag das Genadele nicht. Passt also. Außerdem frisst ihn die Katze nicht an. Die Plastikkugeln waren letztes Jahr unsere Alternative, nachdem unsere schönen und teuren Glaskugeln aus dem Keller geklaut wurden. Diese Alternative wird jetzt eine Dauerlösung, solange das Bärchen und die Katze die Kugeln noch zu gerne runterschmeißen um damit zu spielen. Unsere Bescherung fand schon Vormittags statt, damit wir nicht alles Abends zu meinen Eltern mitschleppen müssen. Das Hauptgeschenk für das Bärchen, ein wundervolles Bücherregal, wird dann in ihrem neuem Zimmer aufgebaut.

Nach einem leichtem Mittagessen ging es für das Bärchen schlafen und für mich in die Kirche. Kleine Dorfkirche, schöne Predigt zum Thema Gnade, viele Leute wieder getroffen, es war schön.  Dann wieder zurück nach Hause, wo ein ungnädiges Bärchen schon darauf wartete, mich voll zu meckern. Aber oky, irgendwie die zwei Stunden durchgehalten, schick gemacht und dann zu meinen Eltern. Dort war augenblicklich Schluss mit dem Gemecker, denn der Hund war da und konnte gestreichelt werden. Meine Großeltern kamen alle, meine Tante mit Familie auch. Es gab leckeren Kartoffelsalat mit Würstchen, meinen Bulgur-Salat hat wie immer keiner angerührt, bloß nix Neues probieren. Aber naja. Dann gab es die Geschenke und das Bärchen war verzaubert und wusste gar nicht, was sie zuerst aufmachen und bespielen sollte.

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Es gab Spielzeug, einen Puppenwagen aus Holz, das Haus von Mick und Muck, Anziehsachen und schöne Spiele von HABA. Natürlich viel zu viel.

Die beiden Sachen von V-tech für unsere Tip Tap Tiere blieben auch erstmal bei meinen Eltern, in unserer jetzigen Wohnung ist dafür leider kein Platz. Ein paar Sachen werde ich euch auch noch vorstellen, weil auch wirklich tolle Geschenkideen dabei waren. Wir haben dann noch gespielt und als das Bärchen gegen 21:30 Uhr im Bett war, haben wir Erwachsenen noch Romme gespielt, bis alle müde nach Hause und ins Bett sind. Wir haben in meinem altem Zimmer geschlafen und das sogar etwas länger.

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Das haben wir zu Weihnachten bekommen, den Obstsalat gab es dann gestern. 🙂 Außerdem dürfen wir uns für unser Haus ein neues Bett aussuchen, das war echt das abolute Hammergeschenk von allen, wir haben uns so sehr gefreut! Am ersten Weihnachtstag gab es dann Mittags Ente und für mich vegetarische Schnitzel und nach dem Mittagsschlaf ging es dann zu meiner Schwägerin, wo auch meine Schwiegermutti und meine zwei Schwager auf uns warteten. Das Bärchen durfte sich über Bettwäsche, ein Spielzelt und etwas Geld freuen, ihre Cousine über eine schicke Küche und das Lebensmittelset, das es von uns dazu gab, wurde von den beiden Mäusen auch sofort genauestens untersucht. Vor allem wurde alles auf Essbarkeit überprüft. 🙂 Leider hatte ich dann sehr starke Krämpfe und war froh, als wir dann am Abend auf der Couch liegen konnten. Am zweiten Weihnachtstag konnten wir ausschlafen, erst kurz nach neun Uhr geruhte das Bärchen aufzuwachen. Dann in aller Ruhe uns und alles andere fertig gemacht und zum Kaffee dann zu meiner Oma. Abends bekamen wir dann noch Besuch von einer Freundin, die ein tolles Sound-Holzpuzzle mitbrachte und während wir das Raclette fertig machten, kündigten sich spontan noch die Pateneltern des Bärchens an. Zum Glück hatten wir genug Essen da und das Bärchen besitzt jetzt einen Teddy, der genauso groß ist, wie sie und mit Vorliebe den gesamten Puppenwagen ausfüllt.

Hört sich eigentlich alles ruhig und besinnlich an und im Rückblick war es das auch. Sonntag dann noch im Haus gewesen und heute gemütlich frühstücken mit einer Freundin und ihren Kindern. Die nächsten Tage stehen noch einige Termine an, aber so ist das nun einmal.

Wie war denn euer Weihnachten? Müsst ihr für Geschenke denn nun auch anbauen? (Zum Glück bauen wir ja bereits)

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5 Gedanken zu “Auch wenn der Baum noch steht: Weihnachten ist vorbei.

  1. Anbauen wäre wirklich super! Und eine zusätzliche Lego Duplo Kiste. Ganz dringend!
    Der Schneemannluftballon ist ja super süß. Wir waren mit Kindern beim Krippenspiel. Das war super.
    Und besser Plastik als gar keinen Baum

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