Ein großes Aua und ein Horn

Ach Mensch, heute ist es passiert. Wie oft hat man sein Kind im Arm und stolpert oder fällt auch und nichts ist passiert und man freut sich sehr darüber, denn was hätte doch alles passieren können.

Bei dem herrlichen Wetter waren wir in unserem Garten, das Planschbecken wurde aufgeblasen und befüllt. Erst mit Wasser und später auch mit dem Bärchen. Es gab frisches Obst und das Bärchen kletterte und krabbelte nackig durch die Gegend und freute sich des Lebens. Freunde kamen zum Grillen mit ihren Hunden, das Bärchen freute sich unglaublich und durfte sogar ein paar Hundekekse verfüttern und die Hunde streicheln. Beim Bobby Car fahren lief das Bärchen dann etwas aus, aber kann man ja alles abwischen und es sah schon sehr lustig aus, wie sie durch die Gegend rollte und eine nasse Spur hinter ihr her lief. Hat sie mal so gar nicht gestört. 🙂

Und als der Grill gerade angemacht war, fing es an. Den ganzen Tag war es heiß und stickig. Plötzlich fing es an zu regnen, zu gießen, ja es schüttete wie aus Eimern. Der Bärchenpapa wollte mit dem Bärchen schnell ins Gartenhaus, da hörte ich nur noch einen lauten Knall und ein noch lauteres Gebrüll. Ich rannte rein, schnappte mir das Bärchen und beruhigte es. Der Bärchenpapa humpelte reichlich lädiert hinterher. Er war in einer Pfütze ausgerutscht und gegen die Regale geknallt, ebenso im Fall dann das Bärchen. Der Bärchenpapa blutete an dem Knie und auch jetzt tut ihm das ganze Bein noch sehr weh. Beim Bärchen sah ich erst gar nichts und dann plötzlich ein riesiges blaues Dreieck auf der Stirn. So richtig dick und blau, von einer Sekunde auf die andere. Kühlen hätte vielleicht den Schmerz gemindert, allerdings brachte es das Bärchen erst so richtig zum Brüllen. Also Kind geschnappt, Kinderarzt schnell informiert, dass wir noch kurz vorbei gucken und ab.

Vollkommen aus der Puste und mit Tränen in den Augen beim Kinderarzt angekommen, ein mittlerweile wieder vor sich hin brabbelndes Kleinkind auf dem Arm. Sofort ins Sprechzimmer geschickt, die Ärztin wartete schon auf uns. Dann erstmal hingesetzt und die Ärztin beruhigte uns und untersuchte das Bärchen eingehend. Sofort begann sie, nach der Lampe zu greifen, dessen Licht sie eigentlich folgen sollte. Mund auf ging super, reinigen und Salbe drauf ebenso. Die Ärztin machte Scherze und das Bärchen lachte. Und ich kam runter.

Es war alles in bester Ordnung. Puh. Die Ärztin erklärte mir noch die Anzeichen für eine Gehirnerschütterung und eine Hirnblutung und sagte, dass bei dem Bärchen aber alles in Ordnung sei. Sehr schön. Also zurück zum Grillen und dem Bärchen ging es wirklich gut. Sie verputzte ein Würstchen und schlief später ohne Probleme ein. Aber morgen wird sie wohl sehr beulig aussehen. Wie ein kleines Einhorn.

Wann war bei euch der erste große Schreckmoment?

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2 Gedanken zu “Ein großes Aua und ein Horn

  1. Habe den „gefällt mir“-Button gesucht und nicht gefunden. Wünsche Papa-Bärs Knie gute Besserung und Dir einen schönen aufregenden, morgigen Tag mit deinem Bärchen, jetzt wohl Einhorn. 😉

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