Warum das Thema Essen für uns wichtig ist…

…und wohl auch bleiben wird. Ich hatte ja schon öfter darüber geschrieben, dass das Bärchen anscheinend kein Sättigungsgefühl hat und es da auch ab und zu Probleme gibt. Sie wird wütend, wenn noch Essen auf dem Tisch steht und sie aber nichts mehr bekommt, oder ihr die Zubereitung zu lange dauert. Sie hat letztens einen Joghurt auf ihre Erzieherin geworfen, weil diese sich kurz, anstatt sie weiter zu füttern, mit einem anderen Kind beschäftigt hat. Auch in der Kita gehen sie davon aus, dass das Bärchen kein Sättigungsgefühl hat und teilen ihre Portionen ein, sie bekommt altersentsprechende Portionen und eben keinen Nachschlag. Es ist nicht einfach.

Ich bin mir darüber bewusst, dass es weit größere Probleme gibt, aber ein Kleinkind, dass beim Anblick von Essen reagiert, als ob es wochenlang hungern musste, gerne so auch mal das Mitleid von anderen Müttern oder Rentnern auf Spielplätzen oder beim Spaziergang erregt, die dann, nachdem man vorbei gegangen ist, auffallend tuscheln oder ein Kleinkind, dass während einer Geburtstagsfeier so wütend wird, dass es mit Tassen um sich wirft, weil es selbst nur ein Stück Kuchen bekommen hat, aber alle anderen noch Essen, sodass man auf seinen Kaffee verzichtet und nach draußen geht, um das Bärchen abzulenken, das ist nicht immer einfach.

Diese Woche waren wir nun bei unserer Kinderärztin. Wir hatten einen Termin gemacht, um das alles mal zu besprechen. Erwartungsgemäß hat das Bärchen seit ihrem letzten Termin vor drei Monaten ein Kilo zugenommen und wiegt nun 12 Kilo. Sie war mit ihrem Gewicht immer etwas mehr, von daher haben wir uns gar nichts dabei gedacht. Nun ist sie aber in diesen drei Monaten auch nicht gewachsen und das bereitet der Kinderärztin Sorgen. Das Bärchen war immer groß und schwer für ihr Alter, aber da beides konstant zugenommen hat, war das auch okay. Eine immer steigende Wachstumskurve, die plötzlich still steht, ist anscheinend nicht normal. Das mit dem fehlendem Sättigungsgefühl sieht unsere Kinderärztin ähnlich, sie hat sich unsere Essenspläne angesehen und gesagt, dass diese in Ordnung sind. Auch, dass das Bärchen nur Wasser bekommt, ist vollkommen richtig und darf jetzt auch erst einmal nicht geändert werden, also keine Saftschorlen oder ähnliches. Hatte ich zum Glück eh nicht vor. Jetzt müssen wir mit dem Bärchen zum Endokrinilogen, um eine Hormon-oder Wachstumsstörung ausschließen zu können. Da wir dort aber erst Mitte August einen Termin bekommen haben, wird die Kinderärztin dem Bärchen in zwei Wochen Blut abnehmen und untersuchen lassen.

Die Ärztin sagt, dass sie sich Sorgen über den (Nicht-)Wachstum macht. Aber ich soll erstmal ganz ruhig bleiben. Wie leicht würde das ohne Google gehen. Das erste, was ich nach dem Termin gemacht habe, war Endokrinologie zu googlen und alles, was einen Wachstumsstop bei Kleinkindern verursachen kann. Hätte ich das bloß nicht gemacht. Jetzt bin ich nervös.

Und natürlich sagen alle, dass ich es nicht sein soll. Wären es aber mit Sicherheit selber, wenn es um ihr Kind gehen würde. Naja, wir warten ab.

Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit Endokrinilogie/dementsprechenden Untersuchungen bei Kleinkindern?

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2 Gedanken zu “Warum das Thema Essen für uns wichtig ist…

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