MILF oder nicht?

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich den Begriff MILF nicht erklären muss, notfalls benutzt eine Suchmaschine. Auf jeden Fall war ich heute morgen mal wieder spät dran. Wie immer. Hektisch lief ich mit dem Bärchen zum Auto, da sich Nachbarn beschwert hatten, dass mein Auto vor meinem Haus steht (in einer Sackgasse, wo es echt niemanden stört!) und die Parkplätze hier wirklich rar sind, müssen wir morgens oft noch ein Stück laufen, bevor wir in die Kita fahren können. Das Bärchen rein und angeschnallt, da sehe ich an der Frontscheibe einen Zettel. Super dachte ich, jetzt kriege ich schon auf offiziellen Parkplätzen mit gültigem Parkausweis einen Strafzettel und nahm ihn dementsprechend genervt ab. Aber es war kein Strafzettel, sondern ein Zettel mit einer Telefonnummer: „Hab dich gesehen, wenn du Single bist, ruf doch an.“ Und ein Name, den ich jetzt aber lieber mal nicht poste. Ich hatte für mindestens eine Stunde ein Grinsen im Gesicht.

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Unser Element: Wasser!

Der Bärchenpapa geht nicht im See baden, wenn das Wasser nicht komplett klar ist oder andere Menschen da sind. Also so gut wie nie. Hier bei uns gibt es im Umkreis von 30 Kilometern unglaublich viele Seen und Badestellen. Seit ich vier Jahre alt bin, kann ich schwimmen. Ich bin die geborene Wasserratte und früher habe ich jede freie Minute im Wasser verbracht. Ob Pool, Schwimmbad, Ostsee, Fluss, Teich, Tümpel oder See war mir eigentlich egal, Hauptsache kalt und nass. Ich bin nicht schlank, so überhaupt nicht. Aber auch das war mir egal. Ich sehe im Badeanzug nicht gerade gut aus, aber hey, ich liege ja nicht ewig am Strand rum, sondern will schwimmen. Gerade hab ich mir ein Badekleid gekauft, das ist perfekt für mich! Bin ja eh eher der Kleidertyp. Wo waren wir denn nun zuletzt baden?

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Produkttest: Töpfer KidsCare

Zunächst einmal muss ich mich entschuldigen. Ich komm momentan einfach nicht dazu, viel im Blog zu schreiben, da das Bärchen sehr fordernd ist. Tagsüber ja eh, aber Abends ist es momentan einfach nur anstrengend. Um 18:00 Uhr gibt es Abendessen, danach wird geduscht/gebadet/gewaschen. Dann geht es aufs Töpfchen, es wird eingecremt und das Sandmännchen oder Peppa Pig oder Wickie geguckt, schön bei Mama eingekuschelt auf der Couch. Dann geht es ins Bett, es gibt eine Geschichte oder ein Lied und dann wird noch eine kurze Hörspielgeschichte gehört. Danach ist sie momentan total verrückt. Ich liege dann mit dem Tablet vor ihrem Bett und sie redet, blubbert und macht sonstwas, bis sie endlich eingeschlafen ist und ich mich aus dem Zimmer schleichen kann. Das ist meistens zwischen 20:00 und 21:00 Uhr. Manchmal auch später. Ohne die Abendrituale klappt allerdings bei uns gar nichts. Ich genieße das Eincremen ja immer sehr, vor allem nach dem Gebrüll in der Dusche. Das war auch einer der Gründe, warum ich es ganz toll fand, als die Anfrage kam, die neuen KidsCare Produkte von Töpfer zu testen.

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Fremdbetreut: Im wahrsten Sinne des Wortes

Ja, das Bärchen wird fremdbetreut, schon seit sie acht Monate alt ist. Anders war es einfach nicht möglich, da ich wieder arbeiten wollte. Ja, ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, arbeiten zu gehen, da ich einen neuen Job angefangen habe und dieser einfach perfekt für mich ist. Oder bin ich perfekt für den Job? Egal, im Endeffekt kann ich als Schulsozialarbeiterin viele Methoden anwenden und ausprobieren, arbeite mit sehr vielen interessanten Menschen zusammen und Langeweile kommt da nie auf. Also bin ich wohl ziemlich egoistisch. Mein Wunsch nach positiver Bestätigung im Job habe ich über die eigene Betreuung meiner Tochter gesetzt. Nein. Auch wenn viele das so sehen, es stimmt nicht. Dem Bärchen gefällt es in ihrer Kita, sie fühlt sich da pudelwohl und spricht jetzt auch schon viel von ihren Freunden und wird immer selbstständiger. Wir sind beide entspannter.

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Was andere von meiner Erziehung denken.

Meine beste Freundin war da. Einfach Abends ein bisschen quatschen und Fotos gucken. Keine Ahnung warum, aber wir haben mal so ein paar Fakten und Dinge, die uns aneinander stören auf den Tisch gepackt. Sowas muss ja manchmal sein. Auch dadurch bedingt, dass ich wahrlich kein einfacher Mensch bin und manchmal tatsächlich nicht merke, dass ich Menschen irritiere. Und nein, meine Lieben, ich meine das manchmal tatsächlich nicht so und wenn ich zuviel rede oder ungewohnt betone, sprecht mich darauf an, ich merk das nicht! In meinen Kopf gehen öfter so viele Sachen vor sich, dass ich nicht immer alles mitbekomme. Zum Glück kennen meine Freunde mich und wissen, dass ich tatsächlich nicht arrogant oder besserwisserisch bin, sondern einfach nur mit meinem Wissen helfen will und auch niemanden bewerte, sondern freundlich sein will. Nur kommt das leider nicht immer so rüber.

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Produkttest: Stuhlküche von Design Plüsch

Es gibt Anfragen für Produkttests, die kommen einfach wie gerufen. Diese gehörte dazu. Wir haben eine Spielküche gebraucht bekommen, diese steht bei uns draußen und wird dort auch fleißig bespielt. Auch sehr gerne mit Matsch. Im Sommer ist das toll. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ich diese Küche annähernd so sauber bekomme, dass ich sie ins Kinderzimmer stellen kann und das Bärchen dann dort auch spielen kann, wenn es kälter ist. Dabei kocht sie doch so gerne und serviert Tee und Eis. Irgendwie ist drinnen auch gar nicht so wirklich Platz für eine Spielküche. Da ist doch eine platzsparende Stuhlküche ideal, oder?

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Die Stuhlküche funktioniert wie eine Husse, sie wird einfach über einen Stuhl gezogen und ist sofort bespielbar.

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Meine Tochter konnte kaum abwarten, bis die Küche aufgezogen war, sie schleppte sofort ihr Küchenzubehör an und fing an zu spielen.

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Die Herdplatten liegen gut auf dem Stuhlsitz auf und es passt einiges rauf. Der Stoff ist sehr fest genäht und auch detailgetreu.

Über der Herdfläche gibt es Schlaufen um Rührlöffel oder ähnliches anzubringen.

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Auch an den Seiten gibt es Taschen, um Küchenzubehör und Spiellebensmittel unterzubringen. Ich denke auch, dass die Seitentaschen auch noch mal ein farbliches Highlight an der Stuhlküche setzen.

Ein besonders Highlight für das Bärchen war der Backofen und die drehbaren Stoffknöpfe, mit denen man die Herdplatten „anschalten“ kann. Sie hat sehr oft an den Knöpfen gedreht🙂 und den Backofen auf und zu gemacht.

Und als das Bärchen dann keine Lust mehr hatte zu spielen, haben wir die Küche einfach vom Stuhl genommen und wieder zusammengelegt. So klein wie ein Handtuch können wir es überall verstauen und auch überall mit hinnehmen. Definitiv kommt die Küche mit uns in den Urlaub und das Bärchen möchte es morgen auch mit zur Oma nehmen. Kein Problem, passt ja problemlos in den Kinderkoffer und einen Stuhl hat ja nun wirklich jeder zu Hause.

Kommen wir zum Fazit:

Die Stuhlküche von Design Plüsch ist extrem praktisch. Sie ist klein, leicht zu transportieren, überall einzusetzen, detailreich, farblich einfach wundervoll gestaltet, bietet interessante Spielmöglichkeiten und wird von meiner Tochter innig geliebt. Bei Amazon kostet sie 24,90 Euro und ist somit sehr preisgünstig und ein  tolles Geschenk oder Mitbringsel. Gerade für Kinder, die begeistert sind von Küchen-und Rollenspielen. Ich finde es auch schön, dass das Bärchen mit der Küche in ihrem Zimmer spielen kann, aber wenn ich selbst koche, wir die Küche auch einfach in der Küche aufziehen können, sodass meine Tochter mich nachahmen kann. Da ist es auch gut zu wissen, dass man die Stuhlküche per Hand waschen kann, wir kennen doch alle unsere Kinder und ihre fixen Ideen.

In meinen Augen also absolut empfehlenswert für jeden, der nicht so viel Platz im Kinderzimmer hat oder dessen Kinder auch im Urlaub nicht auf ihre Küche verzichten möchten. Vielen Dank, dass mir die Stuhlküche für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, das einzige, was uns fehlt, ist eine passende Tasche für den Transport, aber da werde ich mir schon noch was einfallen lassen.🙂

Familienmoment mit Eulen

Tja, dieses Mal hatte die liebe Küstenmami in ihrem Familienmoment nicht den schönsten der Welt, so, wie ich vor zwei Wochen. Manchmal läuft aber auch alles schief. Sagt die Frau, die jetzt in der zweiten Woche ihres Urlaubes ist, aber immer um 06:00 Uhr aufsteht. Nicht, weil das Bärchen so früh wach ist, nein, meine kleine Langschläferin schlummert da noch selig, sondern weil die Bauarbeiter meist gegen 07:00 Uhr kommen und ich gerne dann schon geduscht und angezogen wäre, wenn sie vor den Fenstern herumklettern.

Wir waren am Sonntag im Wildpark MV. Was wir da alles so gemacht haben, hat die Schwester des Patenonkels des Bärchens eigentlich super zusammengefasst, also lest es hier nach. Wir waren am Sonntag dabei! Und ja, wir haben eine Eule gestreichelt! Ne EULE!

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Muss ich da mehr zu sagen? Das Bärchen spricht nur noch von dieser Eule. Sie war so weich! Ein unvergesslicher Moment! Danke an den Patenonkel, der so geistesgegenwärtig war, Fotos zu machen!

Tag der Katze

Kitty

Heute ist also Tag der Katze,hat das Frauchen gesagt. Ich soll mal wieder was erzählen, hat sie gesagt. Wir wohnen ja nun schon einige Zeit hier im neuen Haus und es ist einfach nur toll für mich! Ich bin den ganzen Nachmittag bis morgens draußen. Dort sitze ich meistens auf der Dachterasse oder auf dem Schuppendach, verscheuche andere Katzen oder beobachte einfach nur meine Umgebung. Herrlich. Das Frauchen war total nervös, weil sie dachte, dass ich weg laufen würde und mir etwas passiert. Aber warum sollte ich hier weg? Es ist einfach nur schön, ich kann alleine sein und dieser ganze Stress wegen Menschen ist weg. Tagsüber liege ich im Gästezimmer auf der Couch und schlafe. Dort stört mich eigentlich nie jemand, aber der Futternapf ist immer gefüllt, das Klo sauber und das Wasser frisch. Wenn ich laut miaue, werden mir Türen aufgemacht und ich kann dort sein, wo ich will. Manchmal merke ich schon, dass gerade das Frauchen gerne mal kuscheln würde, aber ich bin nun mal keine Streichelkatze. Ne mal ehrlich, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie geschnurrt, das ist einfach nicht mein Ding.

Das Bärchending ist übrigens immer noch da, viel schneller und gefährlicher. Denn sie will immer schmusen. Aber ich bin schneller. Nur draußen renne ich nicht immer gleich weg, da sitz ich dann oben auf der Treppe und schaue ihr beim Spielen zu, sie kommt ja nicht an mich ran. Und sie freut sich doch immer so, wenn sie mich erblickt. Soll sie doch auch ein bisschen Spaß haben. Schließlich haben sie mir hier alle die Freiheit geschenkt und mich immer so akzeptiert, wie ich bin, auch, wenn ich mal wütend war und auf Frauchens Sachen gepullert habe. Da war sie immer nicht ganz so begeistert. Bis heute darf ich nicht mehr ins Schlafzimmer. Aber okay. So, ich muss jetzt noch mal dem Nachbarskater zeigen, wer hier das Sagen hat und wünsche euch einen schöne Welt-Katzen-Tag!

Eure Katze Kitty

Ein schokoladiger Produkttest: Original Beans

Ich bin mal ganz ehrlich: Produkttests sind schon was feines. Ja, ich teste gerne für euch (natürlich auch für mich) und nein, ich bekomme dafür kein Geld. Von der jeweiligen Firma gibt es das Testprodukt zugeschickt und ich schreibe meine ehrliche Meinung darüber, auch, wenn ich nicht begeistert bin. Das schreibe ich, weil ich für Transparenz und Offenheit bin. Und öfter bringen Produkttest auch schöne Gewinnspiele für euch oder tolle Anregungen für Geschenke und Selbstnutzer.

Heute soll es um die Schokolade von Original Beans gehen und ich kann nur sagen: Lecker. Ne, ganz ehrlich, müsst ihr probieren! Gleich noch mehr dazu, erstmal das Paket:

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Ein vielleicht nicht ganz so guter #Familienmoment

Während das Küstenmädchen jetzt „Ja“ sagen kann, habe ich überlegt, ob der Familienmoment eigentlich immer was positives sein muss oder ob es auch einfach was prägendes sein kann. Die letzten drei Tage habe ich das Bärchen kaum gesehen, da ich nur auf Weiterbildung war. Wichtig, aber auch anstrengend und zum Glück vorbei. Es war total schlimm, abends das Bärchen nur kurz zu sehen und ins Bett zu bringen. Ab morgen habe ich wieder Zeit für sie. Den vergangenen Samstag habe ich mit dem Bärchen alleine verbracht und zwar hier:

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